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Vergaser

 

Vergaser - Verkrustungen

 

Berlin, April 2017

Hi Leutz,

 

hier mal nen Bild eines Choke-Röhrchens einer alten Z 1000 J,
(Quelle : http://www.kawasaki-z-classiker.de - Danke an Achim)

 

wie es nach ein paar Monaten mit Ethanol-Sprit in der Schwimmerkammer aussehen kann,

sprich, wohl vom Ethanol bedingt, mit dieser grünen Kruste überzogen ist.

Hatte ich selbst erst vor ein paar Wochen in / an meiner FJ an zwei Düsenstöcken und das nach ca. 5 Monaten Stillstand inne Wärgschdadd

- mit Sprit in den Kammern - 

Mein eindringlicher Tip an alle , die nicht wirklich ständig fahren,

sondern eher mal nur so alle 3-4 Wochen / am WE :

Nehmt den (schweineteuren) Sprit von Shell (v-power) oder Aral (alternate?) !

Da ist noch kein Ethanol beigemischt und entspricht damit so in etwa dem alten Super(plus)sprit vor der Ethanol-Ära.

Und wer viel fährt und aus verständlichen Kostengründen doch den ethanol-verseuchten Sprit fährt, sollte auf jeden Fall

vor  !

dem Winter-Wegstellen einen ganzen Tank von dem sauteuren Sprit durch die Vergaser schicken, und damit den Tank auch wieder randvoll auffüllen,
damit über´n Winter bloß kein Ethanol-Sprit im Gaser (und im Tank) verbleibt.

Dann noch Schwimmerkammern leeren und die Gaser sollten es einem danken.

 

 

Und wenn´s doch so verkrustet aussieht,

hilft 9,6%ige Amoniak - Lösung aus der Apotheke. (1 Liter um die 2,50 €)

Bedüsung, etc. :

Alle Messingteile ausschrauben, in eine alte Porzellan Kaffeetasse legen und mit der Amoniak - Lösung fluten.

Ca. 15 Minuten einwirken lassen, dann mit reichlich Wasser ausspülen,

trocken blasen (Druckluft) und wirklich alle Bohrungen kontrollieren.

Evtl. mit einer Akupunktur - Nadel durchstoßen und dabei reinigen.
Wieder ausblasen , nochmals auf Durchgängigkeit aller Bohrungen kontrollieren und wenn i.O. einbauen.

Schwimmerkammern, etc. :

Die Schwimmerkammern peinlichst genau von ALLEN Rückständen befreien.
Der kleinste Krümel setzt sich garantiert in eine der 4 Leerlaufdüse und die FJ läuft wieder bis ca. 3.500 - 4.000 U/min nur wie nen Sack Nüsse, um darüber hinaus dann wieder wie gewohnt heftig zu beschleunigen.

Die Schwimmer auf super Leichtgängigkeit prüfen. Sie dürfen nicht den kleinsten Widerstand an der Haltewelle haben.

Wenn doch, kann dies m.E. dazu führen, dass der Schwimmer "unten" klemmt und der Vergaser überläuft oder, anders herum,
der Schwimmer "oben" klemmt, die Kammer nicht ordentlich geflutet wird und der Motor bei höheren Drehzahlen auf dem zugehörigen Zylinder zu mager läuft, was dann in Bälde zu einem heftigen Motorschaden fährt.

Die Welle(n) mit  viel Verstand  ,
die kleinen Halter brechen sehr gerne ab und der Vergaser ist nur noch Schrott ,
austreiben, metallisch blank machen und die Führung / Lagerung des Schwimmers innen reinigen.
Zum wieder Eintreiben der Welle nutze ich, viel Verstand  meinen kleinen 250 Gramm "Haushaltshammer" i.V. mit einem Durchtreiber zum finalen "Setzen" .

 

 

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