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Warnblinkanlage á la Detlef Kern

 

Zitat von seiner ehemaligen Homepage:

 

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Auch ich hab mir schon mal Gedanken darum gemacht, wie man eine Warnblinkanlage für's Motorrad am besten verwirklichen kann. Was nach Langem hin und her dabei herausgekommen ist seht ihr unten.

Da ich nicht von jedem voraussetzten kann und will, daß er die prinzipielle Schaltung eines Blinkers frei im Gedächtnis hat, möchte ich dies nachfolgend zuerst einmal kurz skizzieren..

 

 

Grundschaltung :

 

 

 

 

Die Klemmenbezeichnung laut Norm:

     

     15 

      Plus nach Zündung

     30 

      Dauerplus

     31 

      Masse

 

 

Klemmenbezeichnung am Blinkrelais

     

     49 

      Eingang

     49a 

      Ausgang 

     31 

      Masse

 

 

Die Anforderungen, die ich an die Schaltung gestellt habe, sind folgende:

  • den Eingriff in die Fahrzeug-Elektrik so gering wie Möglich halten.

  • Bauteile verwenden, die jeder zur Verfügung hat, oder die ohne weiteres zu beziehen sind

 

 

Diese Grundschaltung habe ich dann wie folgt geändert:
 

 
 
 
 
 

Stückliste

Re 1

original Blinkrelais

Re 2

zusätzliches Blinkrelais

Re 3

Kfz Relais - standard -

D1 - D3

Diode SB 550 (BY 550 - 50) 

S3

Kfz Schalter ggf. mit Beleuchtung


 

Funktionsbeschreibung

Die Warnblinkanlage funktioniert ähnlich wie bei "BMW"

Voraussetzung ist, daß die Zündung (S1) eingeschaltete ist. Nach Betätigen des Warnblinkschalters (S2) bleibt die Schaltung so lange aktiv, bis Sie mit diesem Schalter wieder deaktiviert wird.

Während des Betriebes kann die Zündung ausgeschaltet und der Schlüssel abgezogen werden.

Nach Ausschalten der Warnblinkanlage ist ein erneutes Einschalten ohne Zündung nicht mehr möglich.

Diese Art der Schaltung hat einen ganz besonderen Vorteil. Niemand kann unbeabsichtigt oder sogar mutwillig die Warnblinkanlage einschalten.

Denn bei einer Belastung der Motorradbatterie (bei 12 - 14Ah) mit 84W, welche sich aus 4x 21W ergeben, ist diese schnell leer.

Nicht unterschätzen sollte man auch die Batterie-Kapazität, die zur Verfügung steht. Selbst bei voll geladener Batterie, wird diese kaum eine Einschaltdauer von mehr als 3 Stunden mitmachen.

 

Aufbau:

Hierzu sei nur zu sagen, daß dies eigentlich für jeden machbar ist.

Beim wahrlosen Verdrahten gibt es Aufgrund des Schaltungsaufbau einen verheerenden Kabelsalat. Ich nenne so was 3D-Technik.

Deshalb schlage ich vor die beiden Relais mit Tape zu verbinden.

Anhand der vorherigen Schaltung und der Bezeichnung auf den Relais, ergibt sich der Aufbau von allein.

Auf keinen Fall sollte man die 3 Dioden vergessen, da es ohne sie wahrscheinlich zu Störungen kommen kann.

Eine fliegende Sicherung sollte man in der Zuleitung (Klemme 30)  auch einzufügen.

Besser ist besser.