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Fahrwerk modifizieren
 - Sinn und Zweck -

 

 

hi Leutz,

aus der jüngsten Schreibe im März 2014 von busa99 im .de Froum kam mir der Gedanke, aus meinem Erfahrungsbereich mal was Grundsätzliches dazu zu schreiben.

 

also:

 

Die Busa ist mit ihrem o-Lenker auf Höchstgeschwindigkeit und geradeaus-fahrt ausgelegt und optimiert.

Ist absolut gelungen - das steht außer Frage. ;-)

 

Wenn es aber in den Alltagsbetrieb auf Stadt- und Landstraßen geht, gereicht diese Auslegung eher zum Nachteil,

weil die Hebelkräfte für sehr schnelle Lenkbewegungen / Ausweichhaken am Lenker doch vergleichsweise sehr hoch sind, nimmt man als krasses Gegenbeispiel eine Enduro á la BMW GS .

 

Um in diese Richtung zu kommen, gibt es dann den Umbau auf Superbikelenker 70/760 mm , die Heckhöherlegung um moderate 30 mm und die Absenkung der Front um 15 mm .

Diese Werte für den hi-hoch und vo-runter findet ihr von Wilbers im Artikel #1 hier auf meiner hp,

bzw. weitere Info´s im Artikel #2  .

 

Hat man nun den Lenker geändert, die Gabel etwas weiter nach oben durchgesteckt und das Heck angehoben,

kommt man bei der allerersten Probefahrt sehr schnell an den Punkt,
dass man beim Einlenken in die Kurve blooooooooooooß nicht so dolle am Lenker ziehen / drücken sollte,

weil man sonst die Fuhre schlicht umschmeißt.

 

Ernsthaft - so ist es mir und bislang allen anderen Umrüstern genauso geschehen.

Geht man dann noch einen Schritt weiter und reduziert die Hi.-Radfelge von 6 auf 5,5" mit einem 180er statt 190er Reifen, kommt man wirklich sehr nahe an das GS-Feeling heran.

 

Kein Quatsch - gestern Abend erst wieder mal spielerisch leicht mit einer Hand schön Schlangenlinien um die Streifen uffe Piste gefahren und das bei 60/70 km/h.

 

Kinners - soooo leicht geht´s wirklich nur noch mit einer GS oder ähnlichem Gestühl.

 

Und die Sicherheit im Straßenverkehr nimmt dadurch doch erheblich zu.

Denn wenn es um Bruchteile von Sekunden geht, wird jede Reduzierung von aufzuwendenden Kräften zum einzigartigen Plus und man kann evtl. doch noch den Haken gerade soeben hin bekommen, um einem Hindernis auszuweichen.

 

Und wer nun denkt, der 180er könne, weil doch unglaublich riesige 10 mm weniger breit,

in Kurven die Kräfte beim heraus Beschleunigen nicht mehr voll aufnehmen und früher das rutschen anfangen, irrt.

Hab´s letztes Jahr auf dem Spreewaldring mal getestet - nichts / null / nada.

Nicht ein einziger Rutscher.

Okay - ich hatte auf Empfehlung der Instruktoren den z6 vo + hi auf 2,5 bar runter gelassen.

 

Ach ja Hochgeschwindigkeit mit Supilenker - eine Qual / geht gaaaar nicht.

 

Stimmt so auch nicht wirklich.

 

Hab´s letzen August erst auf der Fahrt nach Oschersleben mal wieder "getestet".

Mit Topcase, quer aufgebundem Feldbett und Isomatte, ner Stoffjacke aus dem hause Suzuki (die mit dem Haya-Kanji drauf),

und mit knapp 280/290 nen fetten Benz gehetzt .

 

Und das nicht nur mal so für ne Minute oder zwei.

Ging schon gut 60 km weit, weil Strecke echt super frei und leer.

Dann ist er runter von der BAB und ich wieder runter auf normal Reisegeschw. von um die 160 km/h.

 

Jut, okay, geb´s zu - wahr schon anstrengend .

 

Aber wer 280/290 mal eben so und für länger als 60 km weit fahren will, sollte sich nen dementsprechenden PKW zulegen,

denn selbst im o-Zustand der Haya wird das wohl kaum jemand ständig und dauerhaft machen und durchstehen (können).

 

Aber das ist Geschmacksache und da hört dann jede Diskussion auf.

 

Mir geht´s in diesem Text allein um die Technik.

 

bis denne und allen viiiiiiel Spass mit Eurer Version der Busa.