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Busa-Elektrik

 

 

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Ladespannung nur 12,5 Volt
Fehlerquelle #1

 

==>  mögliche Fehlerquelle #2

 

Hi Leutz,

 

nachdem ich am vergangenen WE zum 2. Mal eine leer gefahrene Batterie hatte und den ADAC bemühen musste,

habe ich mir wieder einmal den gesamten Ladestromkreis angesehen und die Volt´s nachgemessen.

Zwischen den gelben, direkt aus der Lima kommend hatte ich je nach drehzahl zwischen 60 und 80 V - also okay.

Dann an der Batterie gemessen und ? Leerlauf - ca. 13,6 V ,

dann die Drehzahl auf 3.000 und die Spannung sackte auf 12, und nen bisschen ab.

Hä ? Wat fürn Scheiß is dat denn?

Also Kabelbaum mal checken und als ich den Stecker des Reglers abgezogen hatte, habe ich dann Folgendes gefunden. 

 (Klick aufs Bild und es wird groß) - siehe auch das Bild unten mit dem blauen Kreis

 

 

Also DER Stecker vom Haupt-Kabelbaum (auf dem Bild re. unten) hat´s dann wohl 100%ig hinter sich.

 

Was nun tun,   ohne Ersatz bzgl. des Steckers, denn den gibt es so nicht zu kaufen.

 

Und - 2. Problem - die Kabel waren ca. 6 cm weit dermaßen ausgehärtet, dass nur die kleinste Biegung selbige zum Brechen der Isolierung brachte.

Ergo abschneiden in einem Bereich, wo noch die volle Flexibilität im Abzweig des Hauptkabelbaumes vorhanden war, neue Rundstecker (Louis) samt einer Iso-Kappe beidseitig anlöten und wieder verbinden.

 

Was abgeschnitten wurde : (Klick aufs Bild und es wird groß)

 

 

Und siehe da - die Batterie bekommt auf einmal bei Standgas wieder 14,3 V und bei 6.000 U/min rund 13,9 V und dürfte nun auch wieder geladen werden.

Dann noch schnell die Gegenprobe mit einem anderen Regler gemacht,
gleiche Werte gemessen und meinen alten Regler wieder eingebaut.

Funtzt.

 

Warum der Fehler auftrat ?

Im ersten Moment vollkommen unklar, dann ein paar Elektro-Spezialisten befragt und die Lösung ist einfach.

Die Stecker-"Mütter" am Kabelbaum haben über die Jahre soviel an Halte- / Klemmkraft verloren, dass sich Wackelkontakte eingeschlichen haben und damit geht dann nichts mehr seinen korrekten Weg, sprich die Ladespannung fällt ab .

 

Ich werde mir die Mühe machen und so nach 2-3.000km die ganze Kabelage wieder genauestens zu prüfen und wenn da wieder die Kabel ausgehärtet sind, ........ hmmmmmmmmm - mal sehen was dann.

 

Vorläufiges Resüme aus dem Ganzen?

 

So jedes Jahr mal nach dem Regler und seinen Kabeln gucken (X) - zumindest mal bei den 99ern und 2000ern,

denn das hier ist nun schon der 2. Fall eines massiven Kabel - "Problems" in den letzten 12 Monaten bei einer 2000er.

(X) Und mit Gucken meine ich Folgendes:

Die Schuhe aus dem Kabelbaumstecker aus-pinnen und ein ganz klein wenig zusammen drücken, auf dass sie wieder volle Pulle an den Steckern des Reglers anliegen.

Denn das "Bild" oben zeigt, dass die Steckkontakte eher lose waren und durch das "Gewackel" Funken erzeugten, was dann zu abartig hohen Strömen führte welche dann die Kabel so heiß werden ließen, dass die Iso der einzelnen Kabel komplett durchhärtete.

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Und - der Regler selbst war noch vollkommen okay.

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Kawajunkie hatte übrigens auch das Problem der versagenden Ladung der Batterie und hat daraufhin, nach kleinen Irrläufen, letztendlich den Regler der

Honda CBR 1100 XX, Bj. 01-03, verbaut,

mit dem Erfolg,

dass seine Hayabusa nun ständig nahezu konstante 14,2 V Ladespannung an der Batterie anliegen hat (eine Volt - Anzeige zur Kontrolle hat er im Cockpit verbaut).

 

Denn sischä is sischä .

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Der blaue Kreis weist Euch den Weg zum Regler, hinten links unter der Heckverkleidung.

 

Der gelbe Kreis weist Euch den Weg zur  möglichen 2 Fehlerquelle .